Abstimmung auf die vorhandene Hardware

Motorvariante, Kraftstoff, Getriebe und Softwarestand bestimmen den Rahmen einer Stage-1-Anfrage. Statt einen pauschalen Leistungswert auf jedes Fahrzeug zu übertragen, werden Ausgangsdatei und gewünschtes Verhalten gemeinsam betrachtet. Ein gleichmäßiger Drehmomentverlauf kann dabei ebenso relevant sein wie die Spitzenleistung. Die konkrete Bearbeitung und der mögliche Umfang werden nach Prüfung der Daten festgelegt.

Die richtige Ausgangsdatei

Für eine eindeutige Zuordnung sind Fahrzeug- und Steuergerätedaten sowie das verwendete Lesegerät und die Lesemethode wichtig. Gib an, ob die hochgeladene Datei original oder bereits verändert ist. Vorhandene Umbauten, bekannte Fehler und besondere Einsatzbedingungen gehören in die Anmerkungen. Diese Informationen vermeiden Annahmen, die bei einem ähnlich benannten Modell trotzdem unpassend sein können.

Ergebnis am Fahrzeug prüfen

Eine Datei allein belegt noch kein Ergebnis. Nach dem fachgerechten Schreiben sollte die Werkstatt das Fahrzeug prüfen und relevante Messwerte beurteilen. Leistungsangaben lassen sich erst unter nachvollziehbaren Messbedingungen bewerten; Verschleiß, Temperatur und Kraftstoff können das Verhalten beeinflussen. Die Zulässigkeit der vorgesehenen Änderung ist vor dem Einsatz zu prüfen.

Häufige Fragen

Wie viel Mehrleistung ist mit Stage 1 möglich?

Das hängt unter anderem von Motor, Hardwarezustand, Kraftstoff, Steuergerät und Ausgangssoftware ab. Eine pauschale PS- oder Drehmomentzusage wäre ohne diese Angaben nicht belastbar. Beschreibe das Fahrzeug und das gewünschte Ergebnis für eine gezielte Prüfung.

Brauche ich zusätzlich eine Getriebeoptimierung?

Das lässt sich nicht allein aus der Bezeichnung Stage 1 ableiten. Bei einem Automatikgetriebe müssen Motor- und Getriebesteuerung zusammenpassen. Ob eine separate TCU-Anpassung sinnvoll und verfügbar ist, wird für die konkrete Kombination geklärt.